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Die spirituelle
Ausrichtung
Mittwoch,
04. Oktober 2006
Peregrinatio
Mit Maria den Pilgerweg des Glaubens gehen.
Die Pilger treffen in Fatima ein. Sie sind aufgebrochen, um gemeinsam
mit Maria, der Mutter des Lebens, den Pilgerweg des Glaubens zu gehen.
Ablauf:
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Der Eröffnungsvortrag des Präsidenten des Internationalen Fatima-Weltapostolates
führt in das Kongreßthema ein. Auf weitere spezielle Programmpunkte wird
bewußt verzichtet. Die Pilger sollen ankommen und sich durch die abendliche
Rosenkranzandacht sowie die anschließende Lichterprozession in den Geist
des Ortes einstimmen lassen. Hl. Messe, Anbetung, Rosenkranz und Beichtgelegenheit
gehören zum täglichen Kongreßprogramm.
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Donnerstag,
05. Oktober 2006
Coenaculum
Mit Maria um die Kraft von oben beten.
Maria ist die große Lehrmeisterin des Gebets. Im Abendmahlssaal versammelten
sich einst die Apostel mit Maria, um mit ihr zu bitten und zu beten (s.
Apg 1,14). Wir, die Apostel der Jetztzeit, wollen an der Hand Marias,
wie "ein kleines Kind bei der Mutter" (Ps 131,2), uns zu Jesus führen
lassen: Zu Ihm, der das Leben ist. Dieses Leben ist heute mehr denn je
attackiert. Es wird beleidigt, entweiht, getötet. Wir wollen Jesus um
Verzeihung bitten und Ihn in kindlicher Ehrfurcht, mit Maria, anbeten:
"Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich
und ich liebe Dich" (Gebet des Engels in Fatima).
Ablauf: -
In zwei Grundsatzreferaten am Vormittag sowie dem Vortrag von Weihbischof
Laun am frühen Nachmittag wird die Verkündigung des Katholischen Lehramtes
hinsichtlich der Lebensfragen leitmotivartig thematisiert. - Der späte
Nachmittag beleuchtet anschließend an zwei exemplarischen Gestalten der
Neuzeit (Pater Pio, Gianna Beretta Molla), wie die Heiligen den kirchlichen
Auftrag, das Evangelium des Lebens zu verkünden, gelebt haben: P. Sigl
zeigt, indem er über das Mit-Leiden von P. Pio spricht, dass "im Leib
Christi, der vom Kreuz des Erlösers her unaufhörlich wächst, (…) gerade
das vom Opfergeist Christi durchdrungene Leiden der unersetzliche Mittler
und Urheber der für das Heil der Welt unerlässlichen Güter (ist)" (Salvifici
doloris, 27). An der hl. Gianna Beretta Molla, der Familienmutter und
Ärztin, wird deutlich, wie sich das Engagement für das Leben mitten in
der Welt verwirklichen läßt.
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Herz-Jesu-Freitag,
6. Oktober 2006
Ecce Agnus Dei qui tollit peccata mundi
Mit Maria den Durst Jesu stillen:
Freitag, Tag der Passion. "Es ist vollbracht." Sünde und Schuld sind am
Kreuz vernichtet. Mit Maria stehen wir unter dem Kreuz und schauen auf
das geschlachtete Opferlamm, das sich hingibt für das Leben der Welt.
Der Herr stirbt für uns: für unsere Sünden, für unsere Schuld. Wir kommen
zum Gekreuzigten und bringen Ihm all die Sünden gegen das Leben, denn
nur Er kann uns vergeben, nur Er kann uns erlösen. Wir bitten Ihn, daß
er unsere Sünden hinwegnimmt. "O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel,
besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen" (Fatimagebet).
Ablauf: -
Der Tag steht zur Gänze unter der Perspektive des Kreuzes und seiner erlösenden
Macht. Daraus leitet sich die Frage ab: Was kann Kreuz heute meinen? Wie
können wir heute teilnehmen an der erlösenden Kraft des Kreuzes? P. Maasburg
wird aufzeigen, wie Mutter Teresas Einsatz für den Geringsten ihre konkrete
Antwort auf Jesu Durst am Kreuz war. Msgr. Reilly stellt uns, indem er
von seiner Arbeit vor den Abtreibungsstätten berichtet, ein modernes Golgotha
vor Augen. - Der Nachmittag setzt das Thema fort. Im Kreuz ist Heil. Nach
dem Kreuzweg am Nachmittag in Aljustrel (dem Ort, wo der Engel den Seherkindern
erschien und sie das Fatimagebet lehrte) wird in der Kreuzwegkapelle am
Kalvarienberg die hl. Messe gefeiert. Während des Meßopfers überbringen
in einer symbolischen Übergabe-Zeremonie die Vertreter der einzelnen Nationen
die Sündenschuld ihrer Länder (all das, was das Leben beleidigt, verletzt,
entehrt oder tötet) zum Kreuz, damit es dort im göttlichen Tausch zur
felix culpa verwandelt werde. - Der Kreuzweg wird von den Sisters of Life
gestaltet, deren Heilungsdienst in der am Kreuz ausströmenden göttlichen
Barmherzigkeit wurzelt.
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Herz-Mariä-Sühnesamstag,
Rosenkranzfest, 7. Oktober 2006
Ecce mater tua
Mit Maria tun, was Er uns sagt.
Maria, die Rosenkranzkönigin, gibt uns die geistlichen Mittel, mit denen
wir den Kampf bestehen können. Sie, die der Schlange den Kopf zertreten
wird (s. Gen 3,15), schenkt uns als Mittlerin aller Gnaden den Rosenkranz
und die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz. "Betet täglich den Rosenkranz!"
"Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich
zu Gott führt" (Erscheinungen 13. Mai und 13. Juni 1917)
Ablauf:
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In der Botschaft vom 13. Juli 1917 sagt Maria: "Am Ende wird mein Unbeflecktes
Herz triumphieren." Der Tag widmet sich ganz der Vertiefung dieses Geheimnisses,
das Bischof António Marto, P. Bernhard sowie der Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses
der beiden Hirtenkinder Jacinta und Francisco aus unterschiedlichen Perspektiven
beleuchten und entfalten werden. - Im Geiste von Fatima (Bekehrung, Sühne,
Wiedergutmachung) werden während des Pontifikalamtes am Vormittag im Auftrag
des Papstes alle Anliegen des Lebensschutzes Maria, der Mutter des Lebens,
anvertraut. Die Vertreter der einzelnen Länder bringen ihre jeweiligen
Weiheurkunden zum Altar. Die Weihedokumente werden später in der Erscheinungskapelle
bei der Muttergottesstatue niedergelegt.
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Sonntag, weltweite Gebetsinitiative für den Schutz
des Ungeborenen Lebens, 8. Oktober 2006:
Corpus Christi
Mit Maria Kirche-Leib Christi sein und der Welt das Leben bringen.
Als Gesendete gehen wir den Weg, wissend: Christus ist das Haupt des Leibes,
der Leib aber ist die Kirche (s. Kol 1,18). Wir wollen Zeugen des Lebens
sein. Johannes Paul II. hat uns ermutigt: "Mit außerordentlichen Initiativen
und im gewohnten Gebet möge von jeder christlichen Gemeinde, von jeder
Gruppe oder Vereinigung, von jeder Familie und vom Herzen jedes Gläubigen
ein leidenschaftliches, inständiges Bittgebet zu Gott, dem Schöpfer du
Freund des Lebens, emporsteigen (...) um zu erreichen, daß die Kraft,
die vom Himmel kommt, die Mauern aus Betrug und Lüge zum Einsturz bringt"
(Evangelium vitae, 100). Papst Benedikt XVI. lehrt uns: "Der Glaube zeigt
uns den Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben hat, und gibt uns so
die überwältigende Gewißheit, daß es wahr ist: Gott ist Liebe" (Deus caritas
est, 39). Und Maria ruft uns auf: "Was Er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5)
Ablauf:
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"Das Leben feiern", "Das Evangelium vom Leben feiern" (EV 83) - dieses
Motto prägt den Sonntag, den Tag der Auferstehung. Weltweit werden an
diesem Sonntag 1 Milliarde Gebete für den Schutz des Lebens in all seinen
Dimensionen gebetet. - Die Familie als Kernzelle des Lebens steht im Mittelpunkt
der Festreferate, die sich einerseits der Erscheinung vom 13. Oktober
1917, in der die Hl. Familie sich zeigte, widmen, andererseits den Zusammenhang
zwischen Lebensschutz und Familienschutz aufzeigen. - Zum Abschluß sind
alle zu einem festlichen Mittagessen eingeladen, wo die einzelnen Lebensrechtsbewegungen
die Gelegenheit haben, sich vorzustellen. Zeugnisse von Abtreibungsüberlebenden
u.a. runden die Veranstaltung ab.
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